St-Osdag
Sie befinden sich hier:
Druckversion

Die Kapelle in Lutter

 weitere Artikel:
Kapelle Lutter
Kapelle Lutter

Am 11.12. 1748 wurde die Kapelle in Lutter als Sakralgebäude eingeweiht. Der Neubau war notwendig geworden, da dem vorherigen Gebäude „durch keine reparation mehr zu helfen stehet“, wie der Superintendent in einem Bericht festgestellt hatte.

Der Bau war zunächst sehr bescheiden: Zunächst hatte die Kapelle noch keinen Turm, und der Eingang befand sich etwa in der Mitte der Wand an der Südseite. 1874 wurde die Kapelle dann umgebaut; der Eingang wurde in den neu gebauten Turm verlegt und der Lehmfußboden mit Steinplatten ausgestattet. Altar und Sakristei erhielten einen blauen Anstrich.

Nach der jüngsten Renovierung 1986 erhielt die Kapelle ihr heutiges Aussehen. Dabei wurde ein elektrisches Läutewerk und Heizung eingebaut und Bänke und Altarraum in Rot und Weiß gestrichen. Genutzt wurde die Kapelle im 18. Jahrhundert für die Kapellengottesdienste, für Betstunden und manchmal auch für Taufen und Trauungen der Bewohner von Lutter und Bevensen. Meist fanden diese Kasualgottesdienste jedoch in der Kirche in Mandelsloh statt, denn Lutter gehörte von jeher zum Kirchspiel Mandelsloh. Auch Beerdigungen konnten erst ab 1810 in Lutter stattfinden, als hier ein eigener Friedhof angelegt wurde. Seit 1972 gibt es dort auch eine Friedhofskapelle, die allerdings der Stadt Neustadt am Rübenberge gehört.

Mittlerweile wird in Lutter einmal im Monat Gottesdienst gefeiert, in der Regel am ersten Sonntag im Monat. Vor allem für Taufen ist die Kapelle innerhalb der Gemeinde wegen ihrer gemütlichen Atmosphäre sehr beliebt. In naher Zukunft steht auch eine neue Renovierungsmaßnahme für das Gebäude an: Der untere Fachwerkbalken an der Ostseite der Kapelle ist morsch und muss ersetzt werden. Kirchen- und Kapellenvorstände sind sich einig, dass das schöne historische Gebäude auf jeden Fall erhalten werden soll.

© 2008 Ev.luth. Kirchengemeinde Mandelsloh | Seite drucken | Sitemap | Impressum